02 Oktober 2008

 

Klimaschonen im eigenen Haus


Diesmal hat es uns nach Klingberg in Ostholstein verschlagen. Die Forderung des Kunden: Ich will sparsam Heizen und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun; wie kann ich das verwirklichen?
Wir gaben ihm die Antwort mit einer Anlage, die diese Kriterien erfüllt.


Gasbrennwerttechnik... Fast ein Muss, wenn mit Erdgas geheizt werden soll.
Bei der Erdgas- Brennwerttechnik wird Energie gespart. Wie das vonstatten geht, will ich hier einmal einfach erklären: Bei den Standard- Heizkesseln oder Niedertemperaturkesseln will man vermeiden, dass Kondensat entsteht. Das muss sogar verhindert werden, damit zum Beispiel der Schornstein nicht feucht wird, fachtechnisch sagt man, dass eine Durchsottung vermieden werden soll. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass wertvolle Energie in den heißen Abgasen steckt, die aufgrund der hohen Temperaturen zu Schornstein hinaus getrieben wird.
Die Menge, die damit verloren geht, ist die so genannte Kondensationswärme. Ein Brennwertgerät nutzt diese Wärme zusätzlich mit, um damit das Trinkwasser zu erwärmen oder auch die Wohnräume zu erwärmen. Sie sehen und sind sicher auch meiner Meinung, dass es in Zeiten der explodierenden Brennstoffpreise auf jeden Cent ankommt, der nicht vergeudet wird; ganz zu schweigen von der Entlastung der Umwelt durch das Einsparen von Erdgas.

Wichtig: Die Speicherung der Energie
Ein Speicher fängt hier die Energie auf, die von der Solaranlage oder dem Erdgas- Brennwertheizgerät erzeugt wurde. Dabei ist ein großer Speicher, hier ein Kombispeicher für Trinkwasser und Heizung gewählt worden. Das minimiert bei einem Betrieb ohne Sonnenenergie eine Minimierung der Startphasen des Heizgerätes. Jeder Startvorgang verursacht erhöhte Abgabe von Kohlendioxid. Kann man die Brennerstarts verringern, verringert man somit auch die Emission von Kohlendioxid.

Der Sonnensammler
Mit knapp 1000 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr bestrahlt die Sonne uns Bewohner Schleswig- Holsteins durchschnittlich. Der Sonnenkollektor ist ein Vakuum- Röhrenkollektor, der sehr gut für einen ganzjährigen Einsatz geeignet ist. Das Vakuum übernimmt die Aufgabe der Isolierung; das Verfahren ist zum Beispiel auch bei einer herkömmlichen Thermoskanne anzutreffen.
Besondere Vorteile entstehen dadurch beim Einsatz für die Nutzung des Kollektors als Heizungsunterstützung. In der kälteren Jahreszeit gibt es dann eine optimale Ausbeute der Sonnenenergie. Es handelt sich übrigens nicht um das leider pannenbehaftete System anderer Hersteller, in dem die Röhren direkt mit Wasser durchströmt werden, sondern um Edelstahlregister, die von dem erwärmten Medium (Wasser bei AquaSystem oder Frostschutzmittel bei herkömmlichen Solaranlagen) durchströmt werden.

Hier wird schlau gepumpt
Man kann ja sagen, was man will, wenn eine Heizungspumpe eingesetzt wird, ist es heute sinnvoll, vielleicht sogar unverzichtbar, auf diese neue Technologie zu setzen. Diese Pumpen verrichten die gleiche Arbeit wie eine herkömmliche Heizungs- Umwälzpumpe, doch das mit einer optimalen Energieausbeute: Bis zu 80 Prozent Strom kann eingespart werden und die Emission des klimagefährdenden Gases kann ebenfalls in einer ähnlichen Größenordnung gesenkt werden.

Klima sucht Schutz
Diese Generation der Heizungspumpen nehmen an der Aktion teil, die durch die Stromeinsparung natürlich auch dem Klima Vorteile bringt. Sie spart Strom, minimiert den Verbrauch auf etwa 20 Prozent im Vergleich zu einer Standard- Heizungspumpe.
Die Technologie der Permanentmagnetpumpe bietet aber noch mehrere Vorteile, z.B. ist sie leiser; die Nächte werden mitunter ruhiger.

Attraktives Förder- und Finanzierungsprogramm
Gefördert werden so klimafreundliche Anlagen vom Staat. Unter www.bafa.de finden Sie Förderungsbeispiele, Tipps geben aber auch wir Ihnen gern. Wenn Sie die Anlage finanzieren wollen, können Sie das über die Kreditanstalt für Wiederaufbau tun, die im Internet unter: www.kfw.de zu erreichen ist.

Am Schluss wieder unsere Aufforderung zum Handeln
Wer zu spät kommt,...na ja soweit gehen wir nicht, aber es ist schon vernünftig, mit dem Handeln nicht zu lange zu warten. Fragen Sie uns, welche Möglichkeiten sich Ihnen bieten.




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