15 März 2007

 

Solaranlage- Mit Heizöl geheizt, mit der Sonne gespart


Neue Solaranlage als AquaSystem in der Ahrensböker Straße in Lübeck

Unser Kunde heizt mit extraleichtem Heizöl. Die Energiekosten steigen bekanntermaßen und die Klimaproblematik ist auch nicht mehr von der Hand zu weisen. Der Wunsch des Kunden: Fossiles Heizöl einsparen, damit die laufenden Kosten für den Brennstoff senken und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Die bestehende Ölheizung soll erhalten bleiben:

Später einmal soll auf die umweltfreundliche Holzpellet- Technik umgestellt werden. Vorerst ist es aber notwendig, die bestehende Heizungsanlage in das neue System einzubinden.


So fängt alles an!

Ein effektiver Platz für den Vakuum- Röhrenkollektor wird auf dem Dach ausgesucht. Nachdem dieser gefunden ist, geht es auch schon los.

Von der ganzen Familie wird die Materiallieferung gespannt erwartet. Alles kommt an, wie es bestellt wurde.
Nun gilt es, die Halter so zu platzieren, dass sie die zwei Kollektoren aufnehmen. Optisch soll?s natürlich auch stimmen, darum müssen die Halter waagerecht ausgerichtet werden.

Akrobatenteam

Der Montagetrupp besteht aus drei Leuten. Dann beginnt wieder mal wieder ein akrobatischer Akt; mit dem Kollektorlift geht?s der Sonne entgegen.

Der Kollektorlift hilft uns, die etwa 150 Kilogramm schweren Sonnenfänger an ihren Platz zu transportieren. Nach etwa einer Stunde sind die beiden Kollektoren in den Kollektorhaltern auf dem Dach; selbstverständlich sind sie wind- und wetterfest eingerastet.

Die Kollektoren sitzen!






Der Speicher

Viel Platz bleibt nicht, der Speicher geht ziemlich passgenau durch den Kellereingang.
Nachdem er im Keller angekommen ist, hat er noch keinen Wintermantel an.

Er wird so platziert, wie er dann nach Fertigstellung der Anlage seinen Dienst verrichten soll.
Es handelt sich um einen Schichtleittechnik- Speicher, der für den Kunden später Warmwasser liefert und die Heizung unterstützt. Er hat ein Volumen von 800 Litern. Ein für das AquaSystem vorbereiteter Speicher. Optima! von Paradigma.

Warum ist der Speicher so groß?

Der Speicher ist optimal auf die Kollektorfläche abgestimmt.
Er soll durch Sonnenenergie beheizt werden. Reicht die Sonnenenergie nicht ganz aus, so wird zum Nachheizen die bestehende Ölheizung benötigt. Wenn das Volumen zu gering gewählt wurde, ist der Speicher zu schnell mit Sonnenenergie beladen. Die Effektivität der Anlage geht zurück. Bei jedem Starten der Ölheizung wird viel Energie verbraucht. Eine größere Menge an Kohlendioxid wird emittiert (abgegeben, freigesetzt).

Lange Laufzeiten der Ölheizung bei Mangel an Sonnenlicht haben zur Folge, dass weniger Starts des Brenners erfolgen müssen. Das spart Heizöl ein und schont das Klima.

Die Warmwasser- Bereitung erfolgt übrigens im Durchlaufprinzip, das verringert die Gefahr von Keimbildung ganz ungemein.
Der Speicher erhält im Keller eine Spezialisolierung, die ihn die Verluste auf ein Minimum reduzieren.



Im Solarzeitalter angekommen!

Der Kunde staunt; die individuelle Gestaltung der Solaranlage hat gar nicht so lange gedauert, nun ist er im Solarzeitalter angekommen und verfeuert fortan deutlich weniger Heizöl. Das spart und schont das Klima.

Von vielen Nachbarn wird der Kollektor bestaunt. Wer weiß, vielleicht entscheidet sich ja auch der eine oder andere für ein solches System.
Wenn auch Sie neugierig geworden sind, dürfen auch Sie sich gern beraten lassen. Wir freuen uns auf Sie: Die Investition in die Zukunft lohnt sich bestimmt.




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